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	<title>Tierethik - Animal Ethics &#187; Upcoming Events</title>
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	<description>Bilingual Blog about the Moral Status of Nonhuman Animals and Related Fields of Study</description>
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		<title>Was uns das neue Jahr so bringen wird&#8230; tierethisch betrachtet</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Dec 2006 23:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Ebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Upcoming Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Pünktlich zu Neujahr werde ich im Folgenden wie versprochen einige Veranstaltungen mit Bezug zur Tierethik auflisten, die uns 2007 erwarten – ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 9./23. Januar, 6. Februar, Münster: Im Rahmen der Reihe &#8220;Die Frage nach dem Tier&#8221; an der Universität Münster stehen noch die Vorträge von Prof. Dr. Norbert Sachser, Birgit Mütherich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zu Neujahr werde ich im Folgenden <a title="Mein Versprechen gab ich hier" href="http://tierethikblog.de/2006/12/02/tierethisches-im-dezember-2006/">wie versprochen</a> einige Veranstaltungen mit Bezug zur Tierethik auflisten, die uns 2007 erwarten<span id="more-26"></span> – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:</p>
<p><strong>9./23. Januar, 6. Februar, Münster:</strong><br />
Im Rahmen der Reihe <strong>&#8220;Die Frage nach dem Tier&#8221;</strong> an der Universität Münster stehen noch die Vorträge von Prof. Dr. Norbert Sachser, Birgit Mütherich und Prof. Dr. Dieter Birnbacher mit den Titeln &#8220;Das Denken, Fühlen und Handeln der Tiere&#8221;, &#8220;Soziologische Aspekte des Speziesismus&#8221; und &#8220;Haben Tiere Rechte?&#8221; aus.<br />
<a target="_blank" title="Die Frage nach dem Tier" href="http://frage.tierrechte-muenster.de/">http://frage.tierrechte-muenster.de/</a></p>
<p><strong>29.-31. Januar, Chennai, Indien:</strong><br />
Der erste indische Kongress über Alternativen zum Einsatz von Tieren in Forschung, Prüfung und Lehre (<strong>I-Care</strong>) wird stattfinden an der Medizinischen Universität Sri Ramachandra in Chennai, Indien. Eingeladen sind Fachvertreter aus aller Welt, so auch Mitarbeiter der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) aus Deutschland. Mit unterstützt wird die Veranstaltung von der Schweizer Doerenkamp-Zbinden Stiftung.<br />
<a target="_blank" title="I-Care" href="http://www.icare-worldwide.org/indian_congress/index.html">http://www.icare-worldwide.org/indian_congress/index.html</a></p>
<p><strong>2./3. März, Hamburg:</strong><br />
Interdisziplinäre geht es in diesem Jahr in der Katholischen Akademie Hamburg zu. Dort fragt man im Rahmen einer Tagung nach dem <strong>&#8220;Eigenwert der Tiere&#8221;</strong>. Gearbeitet werden soll &#8220;an einer tragfähigen Grundlage für ein verändertes individuelles, aber auch gesellschaftliches Verhalten zu den Tieren&#8221;. Mitarbeiten werden unter anderen Prof. Dr. Thomas H. Macho, Prof. Dr. Hanno Würbel und Dr. Rainer Hagencord.<br />
<a target="_blank" title="Eigenwert der Tiere" href="http://www.aktion-kirche-und-tiere.de/index.php?client=1&#038;lang=1&#038;idcatart=1903">http://www.aktion-kirche-und-tiere.de/index.php?client=1&#038;lang=1&#038;idcatart=1903</a></p>
<p><strong>22.-25. März, Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika:</strong><br />
Unter Mitwirkung der bedeutendsten Primatologen unserer Zeit, darunter Dr. Jane Goodall und Prof. Dr. Frans de Waal, veranstaltet das Lester E. Fisher Zentrum für die Erforschung und Erhaltung von Affen im Lincoln Park Zoo in Chicago, Illinois eine multidisziplinäre Konferenz mit dem Titel <strong>&#8220;The Mind of the Chimpanzee&#8221;</strong>. Erklärtes Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zusammenzubringen, um aktuelle Forschungsergebnisse auszutauschen, neue Forschungspartnerschaften zu schließen und gemeinsam der Frage nachzugehen, welche Auswirkungen die Erforschung der kognitiven Fähigkeiten unserer nächsten Verwandten im Tierreich auf deren Erhaltung hat. Ergänzt wird das fachliche Programm um zwei öffentliche Vorlesungen von Dr. Jane Goodall und Prof. Dr. Richard Wrangham.<br />
<a target="_blank" title="The Mind of the Chimpanzee" href="http://www.chimpmindconference.org/">http://www.chimpmindconference.org/</a></p>
<p><strong>7. April, Orono, Vereinigte Staaten von Amerika:</strong><br />
Die Universität Maine in Orono veranstaltet eine Konferenz mit dem viel versprechenden Titel <strong>&#8220;Bringing Human/Animal Studies into Academia: Issues and Moral Dilemmas&#8221;</strong>. Denn mit zunehmender Thematisierung unseres Umgangs mit Tieren in Politik und Gesellschaft wächst auch der Bedarf nach einer verstärkten akademischen Auseinandersetzung mit den Tieren. So soll die Veranstaltung des weiteren Ausgangspunkt nachfolgender Konferenzen dieser Art an anderen Universitäten in den Vereinigten Staaten sein. Die Notwendigwendigkeit solcher Bestrebungen in einem Land, in welchem tierethische Diskussionen im akademischen Kontext weit stärker etabliert sind als in Deutschland, zeigt die besondere Bedeutsamkeit der Arbeit von Institutionen wie der <a target="_blank" title="IAT" href="http://www.ag-tierethik.de">Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft Tierethik</a> hierzulande.<br />
<a target="_blank" title="Bringing Human/Animal Studies into Academia" href="http://student.maxwell.syr.edu/ajnocell/2007%20Annual%20Conference.htm">http://student.maxwell.syr.edu/ajnocell/2007%20Annual%20Conference.htm</a></p>
<p><strong>11./12. Juni, Sandhamn, Schweden:</strong><br />
In diesem Jahr veranstaltet das am Karolinska Institut und an der Universität Uppsala ansässige Zentrum für Bioethik das 9. jährliche Symposium über Biomedizin, Ethik und Gesellschaft, dieses Mal unter der Überschrift <strong>&#8220;Searching for the Animal of Animal Ethics&#8221;</strong>. Wie die Überschrift bereits verrät, sollen nicht moralische Probleme unseres Umgangs mit den Tieren im Mittelpunkt stehen, sondern Fragen nach dem Tier als solchem. Was können wir aus Ethologie und evolutionärer Psychologie über das Verhalten und den Geist der Tiere lernen? Besteht wissenschaftlicher Konsens darüber, was ein Tier als solches ausmacht, was das Konzept des &#8220;Wohlbefindens&#8221; angewandt auf Tiere bedeutet und was mit &#8220;natürlichem Verhalten&#8221; gemeint ist? All diese Fragen verlangen nach einer interdisziplinären Behandlung. Dem wird Rechnung getragen durch eine fachlich breite Auswahl an teilnehmenden Wissenschaftlern aus Biologie bis Theologie, darunter international bekannte Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Marc Bekoff. Die <a target="_blank" title="IAT" href="http://www.ag-tierethik.de">Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Tierethik</a> begrüßt diese wichtige und hochkarätige Veranstaltung, die wieder einmal die Vorreiterstellung Schwedens in der Diskussion um den moralischen Status der Tiere zeigt.<br />
<a target="_blank" title="Searching for the Animal of Animal Ethics" href="http://www.bioethics.uu.se/symposium/2007/">http://www.bioethics.uu.se/symposium/2007/</a></p>
<p><strong>21.-25. August, Tokio, Japan:</strong><br />
Nach den vorangegangenen Kongressen in Baltimore (1993), Utrecht (1996), Bologna (1999), New Orleans (2002) und Berlin (2005) findet der nunmehr <strong>6. Weltkongress über Alternativmethoden und den Einsatz von Tieren in den Lebenswissenschaften</strong> in Tokio statt. Die Veranstaltung soll unter anderem einen Überblick über den Fortschritt bei der Umsetzung des so genannten <a title="Das 3R-Prinzip" href="http://tierethikblog.de/2006/11/30/%e2%80%9etierschutz-und-wissenschaft-hand-in-hand%e2%80%9c-2/">3R-Prinzips</a> in Lehre und Forschung geben, eine realistisches Verständnis vom Status von Alternativmethoden entwickeln und konstruktiven Austausch zwischen Tierschutz und Wissenschaft anregen. Deutschland ist mit Horst Spielmann, Abteilungsleiter beim Bundesinstitut für Risikobewertung, an der Organisation des Kongresses beteiligt. Bemerkens- und lobenswert, dass unter den Sponsoren sowohl Tierschutzorganisationen als auch Unternehmen, die selbst Tierversuche durchführen, vertreten sind.<br />
<a target="_blank" title="6. Weltkongress über Alternativmethoden und den Einsatz von Tieren in den Lebenswissenschaften" href="http://www.ech.co.jp/wc6/">http://www.ech.co.jp/wc6/</a></p>
<p>Allen Leserinnen und Lesern des Blogs wünsche ich im Namen aller Mitarbeiter der <a target="_blank" title="IAT" href="http://www.ag-tierethik.de">Interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft Tierethik</a> <strong>ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2007!</strong></p>
<p>Übrigens: <strong>Veranstaltungshinweise</strong> nehmen wir gerne jederzeit per E-Mail an <a target="_blank" title="Schreiben Sie uns" href="mailto:post@ag-tierethik.de">post@ag-tierethik.de</a> entgegen (allerdings ohne Gewähr einer Veröffentlichung).</p>
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		<title>Tierethisches im Dezember 2006</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Dec 2006 16:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Ebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Upcoming Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht zu übersehen, Heiligabend steht bevor. Einer nach dem anderen öffnen die Weihnachtsmärkte und Heerscharen von sich trotz wärmstem November in Deutschland seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1861 in Weihnachtsstimmung befindlichen Menschen bevölkern die Städte. Nichtsdestotrotz hat der Dezember auch für den an Tierethik Interessierten noch einiges zu bieten. Am 5. Dezember [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht zu übersehen, Heiligabend steht bevor. Einer nach dem anderen öffnen die Weihnachtsmärkte und Heerscharen von sich trotz wärmstem November in Deutschland seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1861 in Weihnachtsstimmung befindlichen Menschen bevölkern die Städte. Nichtsdestotrotz hat der Dezember auch für den an Tierethik Interessierten noch einiges zu bieten.<span id="more-20"></span></p>
<p>Am 5. Dezember spricht Dr. <strong>Jörg Luy</strong>, Juniorprofessur für Tierschutz und Ethik am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin, an der Universität Münster im Rahmen der Ringvorlesung „<em>Die Frage nach dem Tier</em>“ zum Thema „<em>Tierärztliche und juristische Fragen – Aspekte des tierschutzethischen Forschungsbedarfs</em>“. Die Ringvorlesung wird veranstaltet vom dortigen Centrum für Bioethik in Zusammenarbeit mit der Münsteraner Initiative Tierrechte e.V. und läuft noch bis zum 6. Februar.</p>
<p>Mit neuen molekulargenetischen Methoden versucht Prof. Dr. <strong>Svante Pääbo</strong> vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig am 7. Dezember Fragen nach der Entstehung des Menschen und dem Unterschied zwischen uns und unseren nächsten tierlichen Verwandten, den afrikanischen Menschenaffen, zu beantworten. Der Vortrag trägt den Titel „<em>Menschwerdung aus genetischer Sicht</em>“ und findet statt im Rahmen des Heidelberg Forum on the Biosciences and Society, einem Gemeinschaftsprojekt des European Molecular Biology Laboratory (EMBL), des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wessen erklärtes Ziel die Annährung von Wissenschaft und Gesellschaft ist.</p>
<p>Gleich zwei Seminare zu Alternativmethoden zu Tierversuchen finden Anfang Dezember in Berlin statt.</p>
<p>Vom 7. bis zum 8. Dezember veranstaltet das Institut für Pharmazie der Freien Universität Berlin den 4th <strong>Practical Training Course on Alternative Test Methods</strong>: Reproductive Toxicology. Vorlesungen von ausgewiesenen Experten an den beiden Vormittagen folgen gemäß Programm jeweils praktische Trainingseinheiten, in denen zuvor vorgestellte <em>in vitro</em> Methoden eingeübt werden sollen.</p>
<p>Unter der Überschrift „<em>Irritation, multiple Exposition und Heilung im Ex Vivo Eye Irritation Test (EVEIT): eine Alternative zu Tierversuchen am Auge</em>“ steht das am 8. Dezember im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stattfindende 67. <strong>ZEBET-Seminar</strong> mit Prof. Dr. med. Norbert Schrage von der Augenklinik Köln Merheim. Die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, für eine möglichst konsequente Umsetzung des bereits 1959 von Russel und Burch aufgestellten 3R-Prinzips („<em>Replace, Reduce, Refine</em>“) einzustehen.</p>
<p>Pünktlich zu Neujahr werde ich dann über bedeutende Veranstaltungen zur Tierethik und verwandten Disziplinen im Jahr 2007 berichten. Hinweise sind herzlich willkommen.</p>
<p><strong>Internetverweise:</strong><br />
<a target="_blank" title="Die Frage nach dem Tier" href="http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/bioethik/ringvorlesung_poster.pdf">Ringvorlesung „Die Frage nach dem Tier“</a><br />
<a target="_blank" title="Heidelberg Forum" href="http://www.embl.de/aboutus/sciencesociety/hdforum/upcoming.html">Heidelberg Forum on the Biosciences and Society</a><br />
<a target="_blank" title="Alternative Test Methods" href="http://www.altex.ch/pdf/Flyerreprotox.pdf">4th Practical Training Course on Alternative Test Methods: Reproductive Toxicology</a><br />
<a target="_blank" title="EVEIT" href="http://www.bfr.bund.de/cm/210/zebet_seminar_irritation_multiple_exposition_und_heilung_im_ex_vivo_eye_irritation_test.pdf">Irritation, multiple Exposition und Heilung im Ex Vivo Eye Irritation Test (EVEIT): eine Alternative zu Tierversuchen am Auge</a></p>
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