Michael N. Forster: Menschen und andere Tiere; Über das Verhältnis von Mensch und Tier bei Tomasello; DZPhil 55 (2007) 5, S. 761-767.
Forster setzt sich in seinem Aufsatz mit dem Verhältnis zwischen Menschen und anderen Tieren auseinander, das der Psychologe und Sprachtheoretiker Michael Tomasello in verschiedenen Publikationen (1) zur Sprache bringt.
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Franz M. Wuketits: „Mord“ bei und an Tieren; in: Aufklärung und Kritik 2 /1007. S. 207-212.; Norbert Hoerster: Es gibt keinen „Mord an Tieren“; Aufklärung und Kritik 1/2007, S. 239-242; Franz Wuketits greift in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ die Frage auf, ob der Begriff „Mord“ auf das Töten von Tieren anwendbar ist. Er bezieht sich dabei auf Norbert Hoersters in der vorherigen Ausgabe erschienene Kritik an der Tierethik Karlheinz Deschners. Als Aufhänger der Diskussion dient ein bereits 2004 erschienenes Sonderheft[1] der Zeitschrift, das sich dem Werk Deschners widmet, der vor allem durch seine radikale Kirchenkritik[2] bekannt wurde.
Hoerster äußert sich in Heft 1/2007 kritisch zu der überwiegend positiven Resonanz auf Deschners Äußerungen zur Tierethik[3], die seiner Ansicht nach lediglich auf einen „Mangel an Rationalität“ und „bloße Stimmungsmache“ zurückzuführen sind. Deschner gehe von einem allgemeinen moralischen und rechtlichen Verbot des Tötens von Tieren zum Fleischverzehr aus, das sich nicht verteidigen lasse. „Man muss nur seinen Verstand ein wenig bemühen“, so Hoerster, um die empirischen Tatsachen zu erkennen, die Deschners Ansicht widerlegen. (more…)
Im August 2007 erschien im Harald Fischer Verlag der Tagungsband “Tierrechte – Eine interdisziplinäre Herausforderung”.
Auf 295 Seiten informieren international renommierte Autorinnen und Autoren über den aktuellen Stand der Tierrechtsdebatte in den Natur- und Geisteswissenschaften.
295 Seiten
ISBN 978-3-89131-417-3
Verkaufspreis: 22,00 €
Mit Beiträgen von Markus Wild, Hanno Würbel, Hanna Rheinz, Helmut F. Kaplan, Tom Regan, Peter S. Wenz, Mylan Engel Jr., Antoine F. Goetschel, Jörg Luy, Eisenhart von Loeper, Kurt Remele, Silke Bitz, Raymond Corbey, Renate Rastätter, Carl Cohen und Eugen Drewermann.
Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer, Personen aus Tierschutz und Politik, andere Interessierte und insbesondere Schul- und Universitätsbibliotheken. Ihnen allen wollen wir mit unserem Tagungsband eine fachlich breit gefächerte Informationsquelle über den aktuellen Stand der Tierrechtsdebatte in Deutschland und in der Welt für Forschung, Unterricht und Arbeit an die Hand geben.
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Dieses Jahr erschien der Sammelband “The Animals Reader – The Essential Classic and Contemporary Writings” im Verlag Berg (Oxford/New York). Die Herausgeber Linda Kalof und Amy Fitzgerald geben einen Überblick über das Verhältnis zwischen Menschen und anderen Tieren, der von Aristoteles bis zu Cyborgs reicht. Die sechs Kapitel vereinen richtungsweisende Aufsätze aus Philosophie, Ethik, Anthropologie, Natur- und Rechtswissenschaften, Geschichte und Soziologie.
Interviews sind gute Möglichkeiten, die eigenen Ideen und Standpunkte unverfälscht darzulegen und diese dem Leser zugänglich zu machen. Gerade für Vertreter junger Disziplinen ist dies eine Chance, die es sich zu ergreifen lohnt. Helmut Kaplan, Dominik Perler, Kurt Simons und Peter Singer, allesamt im Bereich der Tierethik tätig, nutzten in der letzten Zeit das Interview, um ihre Ideen zu erläutern. Es soll im Folgenden eine kurze Zusammenfassung besagter Interviews gegeben werden. (more…)
Neue Rundschau, 117. Jahrgang 2006, Heft 4
Die Frankfurter Zeitschrift für Kulturessayistik widmet sich in der Ausgabe 4/06 dem Themenschwerpunkt Mensch/Tier. (more…)
John Hadley: The Duty to Aid Nonhuman Animals in Dire Need; Journal of Applied Philosophy, Vol. 23, No. 4, 2006.
Hadley vertritt die These, dass die unter Moralphilosophen anerkannte Pflicht, fremden Menschen in höchster Not im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu helfen, auch auf wildlebende Tiere in vergleichbaren Situationen ausgeweitet werden muss. Er begründet seine Ansicht damit, dass Menschen und Tiere in äußersten Notsituationen, etwa nach einer ökologischen Katastrophe, gleichwertige fundamentale Bedürfnisse haben, die in beiden Fällen in erster Linie der Sicherung des Überlebens dienen und sich daher nicht grundlegend voneinander unterscheiden. (more…)
In May 2005 the British Nuffield Council on Bioethics published a voluminous report, titled “The Ethics of Research Involving Animals” (324 pages). (more…)
Die Zeitschrift “Nature” ist eine der weltweit führenden Fachzeitschriften für Naturwissenschaften. Eines ihrer Hauptthemengebiete sind die Biowissenschaften. In diesem Forschungsbereich sind Tierversuche bekanntlich keine Seltenheit. Die “Nature” bietet somit eine Plattform, um Daten aus tierverbrauchenden Studien zu publizieren. Erfreulicherweise griff die “Nature” in ihrer Ausgabe 444 vom 14.12.06 das schwierige Thema “Tierversuche” mit einer Reihe interessanter Artikel auf nicht emotionaler Ebene auf. (more…)