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	<title>Comments on: Was zählt das einzelne Leben?</title>
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	<description>Bilingual Blog about the Moral Status of Nonhuman Animals and Related Fields of Study</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Apr 2009 17:32:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Dr. Helmut F. Kaplan</title>
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		<dc:creator>Dr. Helmut F. Kaplan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2007 15:14:13 +0000</pubDate>
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		<description>Wie man das technisch / terminologisch formuliert – mittels Rechten oder anderen ethischen Begriffen -, ist sekundär. Entscheidend ist die ethische Perspektive, die offenkundig eingenommen wird:

„Was zählt das einzelne Leben? Diese Grundfrage, die hinter dem 4.-R-Prinzip steht, spinnt sich wie ein roter Faden durch die Arbeit von Massimo Tettamanti. Das Leben einer Ratte hat einen eigenständigen Wert ...“

Und wenn man Versuchstieren einen eigenständigen moralischen Wert zuspricht, erhebt sich die Frage: Wie sieht das moralische Konzept aus, das das „vierte R“ fordert, Tierversuche aber dennoch zuläßt. Das ist letztlich, wenn ich mich recht erinnere, genau die Frage vor deren Beantwortung sich Dr. Gruber seit Monaten drückt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man das technisch / terminologisch formuliert – mittels Rechten oder anderen ethischen Begriffen -, ist sekundär. Entscheidend ist die ethische Perspektive, die offenkundig eingenommen wird:</p>
<p>„Was zählt das einzelne Leben? Diese Grundfrage, die hinter dem 4.-R-Prinzip steht, spinnt sich wie ein roter Faden durch die Arbeit von Massimo Tettamanti. Das Leben einer Ratte hat einen eigenständigen Wert &#8230;“</p>
<p>Und wenn man Versuchstieren einen eigenständigen moralischen Wert zuspricht, erhebt sich die Frage: Wie sieht das moralische Konzept aus, das das „vierte R“ fordert, Tierversuche aber dennoch zuläßt. Das ist letztlich, wenn ich mich recht erinnere, genau die Frage vor deren Beantwortung sich Dr. Gruber seit Monaten drückt.</p>
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		<title>By: Katharina Blesch</title>
		<link>http://tierethikblog.de/2007/05/06/was-zaehlt-das-einzelne-leben-massimo-tettamanti/comment-page-1/#comment-5144</link>
		<dc:creator>Katharina Blesch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 12:09:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mir nicht sicher, inwieweit die Grundidee zur Rehabilitation die Frage nach Rechten von Versuchstieren mitimpliziert. Mir scheint es, als sollte man in diesem Zusammenhang eher zweigleisig fahren: auf der einen Seite geht es darum, Tierversuche abzuschaffen (sei es aus moralischen oder aus praktischen Gründen) und andererseits geht es beim 4.R schlicht darum, den überlebenden Tieren eine Chance auf ein Leben zu geben. Die Rechtsdiskussion ist für den ersten Ansatz sehr fruchtbar, doch denke ich, dass beim zweiten die praktische Bedeutung des 4. R im Zentrum stehen muss, und es aus diesem Grunde nicht angebracht ist, diesen Ansatz zu theoretisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir nicht sicher, inwieweit die Grundidee zur Rehabilitation die Frage nach Rechten von Versuchstieren mitimpliziert. Mir scheint es, als sollte man in diesem Zusammenhang eher zweigleisig fahren: auf der einen Seite geht es darum, Tierversuche abzuschaffen (sei es aus moralischen oder aus praktischen Gründen) und andererseits geht es beim 4.R schlicht darum, den überlebenden Tieren eine Chance auf ein Leben zu geben. Die Rechtsdiskussion ist für den ersten Ansatz sehr fruchtbar, doch denke ich, dass beim zweiten die praktische Bedeutung des 4. R im Zentrum stehen muss, und es aus diesem Grunde nicht angebracht ist, diesen Ansatz zu theoretisieren.</p>
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		<title>By: Dr. Helmut F. Kaplan</title>
		<link>http://tierethikblog.de/2007/05/06/was-zaehlt-das-einzelne-leben-massimo-tettamanti/comment-page-1/#comment-4511</link>
		<dc:creator>Dr. Helmut F. Kaplan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2007 14:02:57 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses „vierte R“ ist aus zwei Grunden begrüßenswert: individuell-konkret, weil es Tieren hilft, konzeptionell-theoretisch, weil es Tierversuche ad absurdum führt: Wenn ein Tier das Recht auf Rahabilitation hat, hat es auch das Recht, vom Versuch verschont zu werden! Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses „vierte R“ ist aus zwei Grunden begrüßenswert: individuell-konkret, weil es Tieren hilft, konzeptionell-theoretisch, weil es Tierversuche ad absurdum führt: Wenn ein Tier das Recht auf Rahabilitation hat, hat es auch das Recht, vom Versuch verschont zu werden! Oder?</p>
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		<title>By: Dr. Rainer Blesch</title>
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		<dc:creator>Dr. Rainer Blesch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 14:41:33 +0000</pubDate>
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		<description>Es war an der Zeit das Thema &quot;Tierethik&quot; in seiner durchaus noch (und notwendigen) abstrakt-allgemeinen Gestalt um die Dimension des &quot;Besonderen&quot; zu bereichern. Die extrem wichtige Rehabilitierungsarbeit, wie sie hier vorgestellt wird, macht das zum großen Teil Unfassliche fassbar und gibt ihm eine nicht-aktionistische und nicht-mitleidsreduzierte Handlungsdimension. Dr. Tettamantis ethisch-praktisches Engagement und seine hier erfahrene Würdigung im tierethischen Kontext ist ein konkreter und replizierbarer Ansatz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es war an der Zeit das Thema &#8220;Tierethik&#8221; in seiner durchaus noch (und notwendigen) abstrakt-allgemeinen Gestalt um die Dimension des &#8220;Besonderen&#8221; zu bereichern. Die extrem wichtige Rehabilitierungsarbeit, wie sie hier vorgestellt wird, macht das zum großen Teil Unfassliche fassbar und gibt ihm eine nicht-aktionistische und nicht-mitleidsreduzierte Handlungsdimension. Dr. Tettamantis ethisch-praktisches Engagement und seine hier erfahrene Würdigung im tierethischen Kontext ist ein konkreter und replizierbarer Ansatz.</p>
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